~Was ist nun mit meiner Essstoerung?

 

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Don’t follow me, I am lost too

Ich bin wieder im Normalgewicht..

Dieser Satz hallt in meinem Kopf wider, als koenne ich es mir nicht vorstellen, obwohl es Tatsache ist. Es ist eine Tatsache, die noch Angst in mir ausloest. Noch.. Darauf liegt die Betonung. Noch.. Rede es mir ein, als gehoere es zu mir. Ich habe vor dem Essen an sich keine Angst mehr.. Das hatte ich eigentlich nie. Die Angst lag wo anders.. Vor dem sichtbar werden. Sichtbar werden ist auch hier weiterhin Thema in meinen Einzelgespraechen. Mir fehlt meine Therapeutin von Zuhause sehr, was wiederum (gleichzeitig) Heimweh in mir ausloest. Mir fehlt meine Familie, mein Bett, meine Kuscheltiere, meine Katzen, meine kleinen Sammlungen. Mir fehlt alles bis in’s Detail. Meine Brueder, die am Wochenende viel zu spaet aufstehen. Meine Schwester, die mir manchmal auf die Nerven geht und meine Mutter, die mich oftmals nichts verstehen kann, so sehr sie sich auch bemueht. Ich bin wieder Mal muede.. So muede, als wuerde jede Situation etwas in mir verursachen. Ein Stechen.. Ein Pulsieren. Ich moechte mich meiner Essstoerung abwenden. Hier ist fasten nicht moeglich. Hier ist alles, was gegen mich ist, nicht moeglich. Na ja, nicht ganz. Ich bin freiwillig hier und koennte genauso meiner Essstoerung nachgehen, aber ich moechte nicht! Ich moechte kein Sport treiben bis mein Koerper Schweiß gebadet ist und ich kurz vor der Ohnmacht stehe. Ich moechte nicht umfallen muessen, waehrend mir Blut abgenommen wird. Ich moechte mich nicht nach jedem Lebensmittel uebergeben muessen. Moechte nicht mehr bluten muessen.. Sichtbar werden wird greifbarer, trotz Angst zu viel zu sein.. Diesem furchtbaren Gefuehl.. Nun stehe ich vor einer Zahl, die ich mir haette nie ausmalen koennen. Eine Zahl solle nichts bestimmen muessen. Eine Zahl ist nichts weiter, als etwas, was mich abwerten wuerde, wenn ich dem eine Bedeutung verleihen wuerde.. Atmen.. Stetig ruhig atmen..

~Paralyzed-Soul🌹

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~ Halt finden

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Give me a reson to start again! 

Farben sind graue Toene

Farben sind Grautoene

Farben sind schwarz-weiss

Schwarz, weiss und bunt

Bunt sind die Herbstblaetter

Herbstblaetter sind trueb

Trueb bin Ich

Ich verliere Worte

Worte, die ich aussprechen wollen wuerde

Wuerde ich einfach gehen?

Gehen, um zu verschwinden

Verschwinden, weil es kaum aushaltbar ist

Ist zu viel

Viel zu viel bin Ich

Ich kenne keine Loesung

Loesungen wuerde ich gerne kennen

Kennen, um zu begreifen

Begreife das Hier und Jetzt nicht

Nicht, weil ich nicht moechte

Moechte einen neuen Anfang

Einen Anfang, der mich beruehrt und erreichen kann

Kann ich….????

Schon wieder Fragezeichen

Schon wieder taub sein

Fuerchte mich vor Veraenderungen

Veraenderungen, die mich mit Aengsten konfrontieren

Konfrontieren, um mich dem zu stellen

~ Paralyzed-Soul🥀🔐

~ Verabschiede dich

dsc_0266.jpgBe visible

Halbwahrheiten umkreisen sich

Luegen verweilen

Auf gejaehtem Boden

Zufriedene Menschen am weinen

Ungluecklich vereinsamt

Unzufriedene Menschen am Lachen

Gluecklich in ihrer Zweisamkeit

Was tun, wenn ich am verlieren bin?

Sie wissen es nicht

Ich weiss es nicht

Grauer Nebel zieht an mir vorbei

Sowie das Leben, welches in mir verblasst

Sowie die Farbe, die mich kalt wirken laesst

Kalt und kuehn

Blaue Regentropfen, die sich schwarz verfaerben

Ich wieder am grinsen

Obwohl mir nicht danach ist

Ich wieder am weinen,

Obwohl Gruende versteckt bleiben

Verabschiede dich

Sonst muss ich es tun

Verabschiede dich, sonst faellt Unheil vom Himmel

Verschliesse mich

Und spiele es ein letztes Mal ab

Das Laecheln, welches mich einst erwaermte

~ Paralyzed-soul 🔐

~ Wer ich bin?

DSC_0141„There is a place like no place on Earth“

Ich bin da

Du bist es nicht

Ich sehe dich,

Nur ohne mich

Spuere es,

die dunkle Stimme, die dich holen wird

Waehrend ich verstumme

Ich bin klein

Du bist es nicht

Ich sehe dich,

Nur ohne mein Licht

Willst mich nicht bei dir haben

Fuehre mich in jenen Graben,

welches nach mir rufe

und ich schreie und weine

Schlage um mich,

waehrend du da stehst

mit zittrigen Beinen

Schaust mir zu

Laechelst und grinst vor dich hin

und ich weiss noch immer nicht

Wer ich bin

Bin ich blind

Fragt dich ein Kind

Suchst und suchst

Und findest nun

Das Herz, welches dich gefunden hat

Ohne Ausuebung einer groesseren Macht

Ich nehme deine Hand

Du nimmst ihre,

Nicht meine

Und nun stehe ich erneut da

Blute und weine

Bin zerrissen, bin gebrochen

Meine Seele hat sich verkrochen

Wirst du da sein schon bald?

Ich bin ungewiss, friere

Langsam wird mein INNERES kalt

~ Paralyzed-soul🌙

~ Immer wieder..

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„I can show you the devil“

~ Immer wieder versuchen

~ Immer wieder loslassen

~ Immer wieder fallen lassen

~ Immer wieder festigen

~ Immer wieder aushalten

~ Immer wieder durchhalten

~ Immer wieder aufstehen

~ Immer wieder wiederholen

~ Immer wieder widerstehen

~ Immer wieder echt sein erfahren

~ Immer wieder vorstellen

~ Immer wieder erkennen

~ Immer wieder erschaffen

~ Immer wieder fasziniert sein

~ Immer wieder lieben lernen

~ Immer wieder geniessen

~ Immer wieder Mut fassen

~ Immer wieder hinterfragen

~ Immer wieder spueren

~ Immer wieder lauschen

~ Immer wieder herausfinden

~ Immer wieder neu anfangen

~ Immer wieder gestehen

~ Immer wieder zu sich stehen

~ Immer wieder Spontanitaet herbei rufen

~ Immer wieder kreativ ausdruecken

~ Immer wieder an Wissen erlangen

~ Immer wieder.. vervollstaendigen

Immer wieder…..

~Paralyzed-soul💔

~ Hintergruende

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I don’t wanna die, I don’t wanna die

Weil Scham mich ueberwaeltigt, mich aufspiesst, wie ein hilfloseses, totes Tier. Es geschah schon wieder nach einem Jahr.. Dachte, ich haette mich davon befreien koennen.. Dachte stark genug zu sein.. Fuer die Gegenwart. Fuer die Realitaet. Aber das bin ich nicht.. Das bin ich absolut nicht. Renne mir selbst hinterher.. Immer weiter, doch ich kriege mich nicht. Fange mich nicht, beruehre mich nicht einmal mit der Fingerspitze. Hatte nicht geschlafen, weil es mich wach hielt.. Weil .. es erneut ausloeste. Dieses Zittern, welches nicht aufhoeren wollte.. Jenes Zittern, welches unertraeglich ist.. Welches jede Ader meines Koerpers pulsieren laesst, sodass nur noch Paralyse entsteht. Wie weit wuerde ich kommen, wenn ich mich weiterhin darauf einlasse? Ekel mich vor mir selbst, schaeme mich unendlich.. Spuere wie ich verschwinden moechte. Wie ich versinken moechte, um nicht mehr aufzutauchen. Nie wieder an die Oberflaeche geraten.

Da ist es wieder.. Kann nicht atmen.. Werde sterben muessen.. Fuehlt sich so an.. Und ich kann dem nicht stand halten. Falle tiefer bis der Aufprall kommt, wenn er kommt. Es macht mich verrueckt ist kein Ausdruck mehr, denn nichts daran ist positiv. Nichts daran solle positiv sein. “.. hat dich geerdet” Irgendwie konnte .. das, ja.. Darüber mit Fr.R gesprochen zu haben, war anders. Ich musste es nicht fuer mich behalten.. Es innerlich nicht in seine Einzelstuecke teilen, um es ertraeglicher zu machen – doch das Gewicht bleibt das Selbe. Das weiss ich nun.. Noch immer Schmagefuehl.. Noch immer scheinbar verantwortlich fuer .. Glueck.. Wie solle ich es denn je beeinflussen koennen? Warum hatte ich es ueberhaupt versucht? Warum halte ich derart daran fest und missachte meine Grenzen.. Missachte jeglichen Stolz, jegliche Moral, die ich besitze.. Jetzt weiss ich nicht mehr weiter. Fange an Wut gegenueber meiner selbst zu verspueren.. Selbsthass. Nein, da ist doch nichts. Nichts und doch viel zu viel.. Ergibt kein Ganzes, waehrend es die Antwort auf alles sein koennte. Wenn ich  .. fragen wuerde, wo ich stehe, wuerde ich nicht wissen wollen, was .. erwidern wuerde.. Will es nicht wissen, waehrend das das Einzige ist, was an mir zerrt.. Auf meiner Haut brennt und nicht abkuehlen moechte.

~ Paralyzed-soul🌀

~ Hass/liebe

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„Ich liebe dich.. Ich hasse dich, so sehr, so so sehr

Ich zittere.. Ich glaube muede zu sein..

Ich gaehne.. Ich verkrampfe. Ich blute.. Es gerinnt. Es hoert auf zu fliessen. Steht still. Alles steht still. Ich stehe still. Es scheint sich nicht veraendert zu haben. Das Gefuehl der Verantwortung. Dieses Gefuehl der Schuld.. Waechst und waechst und kreist vor mich hin. Warum? Langsam gehen mir die Fragen aus.. Warte bis zum 25ten bis ich endlich herausfinde, was/wer die Stimme in meinem Kopf ist.. Zu wem oder zu was sie gehoere.. Ich weiss, du bist nicht real.. Ich weiss das! Ich weiss das! – Und es macht mich verrueckt.. Moechte mich ausdruecken.. Mit Farbe.. Mit Zeichnungen, mit Worten.. Mit Moebeln.. Mit Statuen.. Mit Material, welches ich noch nie in den Haenden hielt.. Allem, allem was greifbar ist. Nur eine Frage bleibt.. Warum solle ich verschwinden.. Gibt es Plastik-Ichs..? Natuerlich.. Sonst wuerde ich kaum ueber sie schreiben oder gar ueber sie nachdenken.. Aber warum nennen sie sich Plastik-Ichs..? Nicht das Originale.. Wer ist das Original? Welches Plastik-Ich? Oder gibt es ein reales, echtes Ich meiner Person?

Er schwirrt weiterhin in meinem Kopf herum. Schon lange der Fall und es wiederholt sich.. Die Fragen erscheinen vor mir, obwohl ich es nicht moechte.. Obwohl ich mich dagegen wehre.

Dueduemm.. Dueduemm.. Hoere meine Adern pulsieren. Mein Herz haemmert gegen meine Brust.. Doch mein Verstand schreit dagegen. Saemtliches, was wohl zutrifft.. Es wird nicht geschehen. Es sollte, darf, kann nicht.. Das Einzige, was mir auffaellt, sind rote Zahlen.. Warnung.. Vorsicht, prasselt es auf mich ein. Hundertmillionen mal aufgetaut. Hundertmillionen Mal wieder verschlossen, denn jeder verspricht sich irgendwann.. „Ich bin mir ganz sicher du bleibst bei mir.“ Ich war mir noch nie sicher, ob jemand bleibt.. Nichts waehrt auf ewig. Blumen verwelken. Spiegel zerbrechen. Wolken weinen. Menschen und Tiere sterben, werden krank. Liebe schwindet. Seelen rosten. Freundschaften gehen zu Ende. Jedoch faengt genauso neues an.

Blumen bluehen. Spiegel werden neu gekauft. Wolken trocknen ihre Traenen. Menschen und Tiere werden geboren. Liebe entsteht und waechst. Seelen erhellen. Freundschaften entstehen.. 

~ Paralyzed-soul🖤