~ Ich wurde schwach

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Kann nicht klar denken 

Ich bin extrem genervt und wuetend. Bereits als ich aufgestanden war, wusste ich: „Das wird kein guter Tag.“ Keine Ahnung, warum ich dieses Gefuehl hatte, aber tatsaechlich hatte mich absolut alles genervt. Ich ging in die Küche, um etwas zu essen. (wie die meiste Zeit, Muesli, Obst mit Naturjoghurt.) Ich sah wir hatten nur fettarmen Joghurt, warum auch immer. Wer verdammt kauft das und wer, ausser mir, isst Naturjoghurt? Das hat mich getriggert und an frueher erinnert. Also hatte ich keine andere Wahl, als das zu nehmen.. Ich ging in’s Wohnzimmer, um „Modern family“ zu schauen, aber der Mann meiner Mom und meine Schwester waren dort. Sie spielten irgendein PS4 Spiel. Ich schaute trotzdem meine Serie und verstand, wie ich auch erwartete, gar nichts. Dadurch, dass meine Schwester so unendlich laut ist und ich wohl die Einzige bin (?), die das extrem stoert. Ich sagte, sie solle bitte etwas leiser sein, aber sie ignorierte es. Also wiederholte ich mich mit Nachdruck und sagte immer wieder, sie solle mir zuhoeren. Tja, auch nichts, denn sie hoerte mir kein bisschen zu, es interessierte sie kein Stueck. Letztendlich ging ich in „mein“ Zimmer, um mich abzureagieren. Brachte nicht viel, weil ich so abnormal wuetend bin und mich nicht nur das, was heute war, wuetend mache.. Ich wurde einfach in meine Vergangenheit geworfen.. Mich stoert das ganze Essen zu Hause, die ganzen Suessigkeiten und dieses Gefuehl umgeben von Lebensmitteln zu sein. Ja, vielleicht ironisch, weil ich in einem Supermarkt arbeite, aber muss ich das auch Zuhause haben? Mich stoert die ganze Waesche, weil nicht darauf geachtet wird, was ueberhaupt dreckig oder sauber sei. Mich stoert es, dass ich von meinem „eigenen“ Zimmer getriggert werde. Mich stoert das Essverhalten meiner Schwester und ich fuehle mich dafuer verantwortlich. Mich stoert es, dass mir an den Kopf geworfen wird, dass ich nichts machen wuerde und nicht helfen wuerde. In dem Moment, hatte ich noch nie so viel Wut verspuert und am liebsten haette ich mit Schimpfworten um mich geworfen. I AM SORRY, ich bin eigentlich nicht so, aber mein Kopf macht, was er will. Mich triggert dieses verdammte Cutermesser auf der Arbeit, dass ich jedesmal mit nach Hause nehmen muss. Alles, alles ist so unendlich stoerend und macht mich wuetend.

Ich habe gerade so das Verlangen eine zu rauchen.. Ich weiss, dass es falsch sei, aber vielleicht mache ich das einfach wirklich.. Vielleicht mag es ein Mythos sein, dass man davon „runter“ kommt, aber mir hatte das damals wirklich geholfen..

Jetzt bin ich draussen beim Spielplatz und liege auf dem Boden.. Ich hatte eine geraucht, woraufhin es mir unendlich elend ergeht. Ich liege seid 20-30min hier und habe Angst aufzustehen. Mein Kreislauf ist am Ende und ich frage mich, wie lange ich hier noch liegen solle.. Mein Koerper war das Nikotin wohl nicht gewohnt.. Ich zitter nicht nur von Kaelte.. Ich sollte nach Hause gehen, aber ich habe absolut keine Ahnung, wie ich das jetzt machen solle.. Ich habe mir einfach eine Schachtel Zigaretten geholt und bereue es.. Was, wenn ich immer wieder in Versuchung kommen wuerde und darauf zurueck greife? Ich sollte es einfach wegschmeissen, aber ich kann nicht.. Ich schaeme mich so sehr und hoffe nicht nach Rauch zu riechen.. Gott.. Ich kann mein Handy kaum halten.. Das war ein grosser Fehler, aber das wusste ich bereits.. Ich haette nur nicht gedacht, dass mich das so aus der Bahn werfen wuerde..

Ich wuenschte, es waere jemand bei mir..

Ich wuerde ja gerne ueber etwas berichten, was mich gestern positiv und gluecklich stimmte, aber dafuer reicht meine Kraft nicht mehr..

~ Paralyzed-soul💘

~ Grenzen aufzeigen?

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Ich will nicht mehr wissen, warum es vorbei ist

Ein stressiger Tag geht vorbei und ich bin endlos erschoepft. Ich war bei dem Termin fuer die integrierte Versorgung und hatte erstmal Schwierigkeiten damit das Gebaeude zu finden, weswegen ich 5-10min zu spaet kam. Fuer die Frau, die mich empfangen hatte, war das gluecklicherweise kein Problem. Sie war unfassbar liebenswert, offen und bodenstaendig. Meine Angst war, wie sich herausstellte, unbegruendet, da ich ihr ohne Probleme ein Teil meiner Geschichte erzaehlen konnte. Am liebsten haette ich Stunden da gesessen und ihr von meinem Leben erzaehlt, so sehr sehnte ich mich einfach alles auszusprechen, was mich noch immer verfolgt. Sie wird sich darum kuemmern meinen Vertrag zu verlaengern und ich hoffe, er gehe durch.

Nachdem Termin wollte ich nach einem Geschenk fuer meine Schwester suchen. S. rief waehrenddessen an und wir unterhielten uns ein wenig. Als ich so telefonierte sprach mich ein Junge an, der mich darum bat doch kurz aufzulegen. Also legte ich auf. Es stellte sich heraus, dass er einer Stiftung angehoere, die sich fuer Frauenrechte und Kinder einsetzt. Er war wirklich lieb und ich hoerte ihm gerne zu. Ich konnte nicht einmal bis 3 zaehlen und war schon registriert. Somit zahle ich monatlich an diese Stiftung und bekam innerlich Panik. Nachdem ich gegangen war, realisierte ich nochmal, was ich getan habe. Ich habe nicht einmal eine feste Ausbildung und verdiene damit mein Geld! Ich habe erst einen Nebenjob angefangen und brauche das Geld selbst.. Ja, ich haette liebend gerne geholfen, wirklich! Jedoch ist es mir nicht moeglich dies zu finanzieren.. Es tut mir so leid.. Also rief ich M. an, auch wenn sie so weit weg sei.. Ich bekam kaum ein Wort aus meinem Mund, da ich unendlich wuetend auf mich war.. Die ganze Situation hat mir wieder aufgezeigt wie sehr ich meine Grenzen ueberschreite und wie leicht es sei meinen Kreis zu betreten. Ich schaemte mich, wusste aber gleichzeitig, dass es zu nichts fuehre, wenn ich mich selbst kaputt mache.. Ich musste etwas essen, verlor dadurch jedoch meinen Appetit.. Ich kaufte mir etwas, ass etwas davon und ging zum Muelleimer ohne zu zoegern.. Ich schmeisste es weg und war nicht mehr wirklich anwesend. O. (eine gute Freundin) schlug mir vor nochmal an diesen Stand zu gehen und zu erklaeren, dass ich es gerne widerrufen moechte. Ich stellte mich vor den Stand und schaffte es nicht weiter zu laufen.. Ich drehte um und gestand mir ein, dass meine Angst zu gross sei.. Genau das machte mich noch wuetender, weil ich mich alleine fuehlte.. Hilflos und unbeholfen. Ich suchte immer noch nach einem Geschenk, waehrend ich fror und am liebsten haette schreien wollen. Auch wusste ich einfach nicht, was ich ihr haette besorgen koennen, da wir unterschiedliche Interessen haben und ich mich in sie nicht wirklich hineinversetzen kann. Also gab ich nach Stunden auf und nahm mir vor im Internet zu gucken. Ich wollte mich in die Badewanne legen fuer mindestens eine Stunde und die Augen schliessen mit Musik in meinen Ohren. Das machte ich zwar, jedoch kam es etwas anders, wie erhofft. Meine Oma war bei uns Zuhause und ich hatte extra gefragt, ob jemand in’s Bad muesse. Nach ~ 30min klopfte sie grob an die Tuer und schrie 2x ich solle mich beeilen. Irgendwie fuehlte ich mich provoziert, aber vielleicht lag das auch an dem ganzen Tag.. Also stellte ich die Musik ab, atmete einmal tief durch und stieg aus der Wanne. Ich war einfach nur genervt und wollte die Welt, die sich dreht, zum Stillstand bringen. Mir war unglaublich kalt.. E. hatte mir eine Nachricht verfasst, die mich sichtlich verwirrt hatte.. Er haette sich Geld von mir genommen, welches eigentlich ausschliesslich fuer die Kueche geeignet sei (Einkaeufe) und wuerde mir etwas zurueck geben, sobald ich es braeuchte.. Ich moechte nicht ausweiten, was er damit macht, aber ich solle es vor M. verheimlichen. Unangenehm.. Verwirrend..

Jetzt sitze ich auf der Coach, schaue „mordern family“ und wuenschte, mich wuerde heute niemand mehr ansprechen.

Mir fehlt M., vor allem in solchen Situationen..

Mein Kopf droehnt und mein Herz schlaegt zu schnell..

~ Paralyzed-soul🎨

~ Please, go away

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Keiner da

Es wird immer klarer.. Es wirkt nicht mehr surreal. Ich habe das Gefuehl zu ertrinken. Ich glaube, es liegt mir nicht positiv zu schreiben oder man muss es einfach nur oft genug ueben, aber es fuehlt sich falsch an, wenn ich meine Gefuehle ueberdecke und davon ablenke. 

Man urteilt ueber mein Leben, obwohl man keine Ahnung davon hat, wie es mir ergehe. Man entscheidet ueber meinen Kopf hinweg.. Man benutzt mich und laesst mich liegen.. Man laesst mich fallen und hoert mich nicht mehr an. Man hat mir nicht zugehoert und benutzte mich nur zu ihrem Zweck. Mir ist kalt. Ich kann nicht aufhoeren zu denken. Kann meinen Kopf nicht abschalten. Warum fuehlt es sich an einem Tag so an, als koennte ich Berge versetzen und am naechsten koenne ich nicht einmal einen Finger bewegen? So motiviert, so demotiviert.. So bemueht, so kraft und energielos. Ich mochte sie alle.. Habe allen mein Herz geschenkt und viel zu viele Hoffnungen gehabt. Ihr habt mich nicht gebraucht. Ihr habt mich nicht gewollt, hattet kein Interesse daran meine Persoenlichkeit kennenzulernen. Warum erinnere ich mich zurueck und kann es nicht stehen lassen? Ich wuerde euch ein letztes Mal sehen wollen, um euch eines zu sagen.. „Ich moechte mich von euch verabschieden.“ Sowie Zettel/Tagebuecher im Feuer zu verbrennen. Ich moechte endlich fliegen und nie wieder zurueckblicken.

~ Paralyzed-soul🎧

~ Lass es nicht mehr zu

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Hate me

Ich bin voller Trauer und ich verlor fast meinen Glauben darin meine Arbeit, meinen Alltag bewaeltigen zu koennen. Seit gestern ist M. weg.. Einfach weg und es fuehlt sich so endgueltig an. Jedoch ist mir bewusst, dass das nicht das Ende ist. Sie wird bald wieder kommen und ich werde mich darauf freuen. Wer weiss, vielleicht habe ich bis dahin mein „Visible“ – Tattoo?❤️

Geburtstagsfeier:

Auf meine Nachricht, die ich verfasst hatte, hatte A. negativ reagiert. So wie es aussieht, seie es „meine Sache“ und sie wuerde darauf nichts mehr sagen. (Sie hat gar nichts dazu gesagt, nur, dass sie nicht wuesste, wie sie sich fuehle)

Wie bitte? Ich bin diejenige, die verletzt wurde, ich bin diejenige, die sich ueberwunden MUSSTE dies ueberhaupt auszusprechen. Warum stellt A. sich so dar, als waere es andersherum der Fall? Ich hatte keine Chance auch nur ein Wort zu sagen, denn sie wollte ja nichts davon wissen.

Der Grund, weswegen ich nicht auf die Feier gehen koenne:

Der Grund liegt bei dem Maedchen, die sie ebenso eingeladen hat.. Aber ich habe bereits davon erzaehlt. Genau das habe ich nochmal erlaeutert und mitgeteilt, dass es mich verletzt, dass sie C. einlud, obwohl C MICH extrem triggert und ich die Kontrolle neben ihr verliere. A. war das wohl nicht wichtig, sonst haette sie anders gehandelt, meiner Meinung nach. Da ich hier auf meinem Blog erbarmungslos ehrlich sein kann, bin ich das auch jetzt. Das alles wirkt nicht echt.. Sie wirkt in meinen Augen nicht mehr „echt“ und so sehr es mich auch zerreisst, kann ich nicht aufhoeren hinzusehen.

Ich hatte nicht wirklich erwartet, dass wir auseinander gehen, aber mir ist schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass sich irgendwas zwischen uns nicht passend anfuehle.

Es fuehlt sich surreal an, dass mir das gerade widerfaehrt, aber ich moechte meine Realitaet nicht mehr verzerrt wahrnehmen. Fuer mich ist das alles ein Grund, diese Freundschaft nicht mehr aufrecht erhalten zu lassen. A. hat wohl auch gleich C. „Bescheid“ gegeben, woraufhin C. mich angeschrieben hatte, ob ich nicht auch auf die Feier komme. Ich wusste, dass das Maedchen an diesem Tag bei ihr sei, aber ich hatte erwartet, dass A. es natuerlich alleine lesen wuerde. Ich fuehle mich entbloesst und herumgeschubst..

Beste Freundinnen gehen auseinander und jetzt erst stelle ich fest, dass das alles vielleicht nie wirklich funktioniert hat und wir einfach nicht zusammen gehoeren.

Und trotzallem bin ich auf die Arbeit gegangen und hab es durchgezogen, sogar mit Freude. Ich bekam auf der Arbeit immer wieder ein laecheln von jemanden und ob ich mir das eingebildet habe oder nicht (?), es ist ein schoenes Gefuehl.

Jetzt heisst es, umso mehr auf mich aufzupassen. Besonders jetzt fuer mich dazusein, mich nicht fallen zu lassen und mein bester Freund sein.

Hoert sich alles vielleicht mutig an, aber wie gesagt bin ich voller Trauer.. Aber ich halte daran fest, dass ich aufhoere die selben Fehler zu begehen und mich von dem abzuwenden, was schlechtes in mir ausloest.

Vielleicht ist es noch wichtig zu sagen, dass A. viel in mir ausgeloest hat. Das hat mich fast dazu verleitet mich selbstzuverletzen und ab diesen Punkt, kaempfte ich dagegen an, liess es nicht zu und bemerkte, dass ist es nicht wert. Ich werde mich nie wieder wegen irgendwas, wegen irgendjemanden verletzen und mir diesen Schmerz zufuegen, nie wieder! Ich muss aufhoeren allen sofort mein Herz zu schenken.. Ich darf das nicht mehr, wenn ich leben moechte.. Ich verabschiede mich von diesem Plastik-Ich..

PS: Das hier fuehlt sich gerade so an, als muesste ich mich zeigen, als duerfte ich mich nicht verstecken.. Deshalb ein Foto von mir..

~ Paralyzed-soul🏹

~ Step by step

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Tell me u love me

Das Therapeutengespraech verlief irgendwie anders, als erhofft. Ich konnte nichts von dem ansprechen, was ich eigentlich gewollt haette. Trotzdem nehme ich einiges mit.. Aber da ist so viel in mir und so viel, was ich alleine nicht bewaeltigen kann. Wo soll das jetzt hin die naechsten 3 Wochen?

Was mir besonders wichtig ist, er hat mich wieder zum Zeichnen motiviert und Ja heute habe ich ein Bild gezeichnet, was mir auch gefaellt. Er fragte mich, was einer meiner Ziele waere, wenn die Therapie beendet sei.

„Alle Gefuehle wahrnehmen und spueren. Zugang zu ihnen finden und mir bewusst machen, dass alle Gefuehle okay sind, auch die, die ich ablehne.“

Ganz einfach gesagt, ich moechte passend zu meinen Gefuehlen reagieren koennen, weinen, wenn ich traurig bin, Wut nicht gegen mich verwenden, wenn ich wuetend bin. Trauer wandelt sich in Leere und Gefuehllosigkeit in mir.. Das ist fuer mich das unertraeglichste Gefuehl von allen, da ich da sogar lieber unangenehmes verspueren wollen wuerde.

Also setzte er mir eine Aufgabe vor, die ich interessant fand.

„Zeichne oder male doch dein Ziel, wie sehe dein Leben aus, wie siehst du und dein Umfeld aus?“

Mit den Farben oder auch nicht, wie ich moechte. Mich als Menschen dargestellt oder auch nicht. Es bleibt mir ueberlassen und ich mag diese Idee. Ich hoffe, ich kann mich schon bald an dieses Bild wagen, damit es in die Tat umgesetzt wird.

Er fragte mich, ob ich ueber die Zukunft nachdenken wuerde und ich antwortete mit nein. (Abgesehen was eine Ausbildung betreffe) Ma. fragte mich nach dem WARUM und ich sagte, ich haette Angst davor. Angst davor, dass meine Vergangenheit in die Zukunft mit einfliessen wuerde und ich niemals wirklich gesund werden koennte. Deshalb denke ich nicht darueber nach, weil ich es fuer sinnlos halte und auch, weil es mich mehr als wahnsinnig machen wuerde.

Ich freue mich auf das naechste Gespraech und hoffe einiges ansprechen zu koennen oder auch nur ein Thema, welches ich ausweiten koenne.

M. wird morgen gehen und meine Panik wird immer groesser. Morgen muss ich auch arbeiten und ich weiss jetzt schon nicht, wie ich mich konzentrieren sollte. 4 Stunden.. Das haelst du aus.. Dann nochmal am naechsten Tag und am Tag darauf nochmal 4 Stunden. Wovor ich vor allem Angst habe ist von der Spaetschicht in die Fruehschicht zu rutschen. Alles kommt irgendwie wieder zusammen. Aushalten, durchhalten, atmen.. Ja, M. geht und es fuehlt sich irgendwie wie sterben an, aber wie letztes Mal, werde ich es durchziehen und den Haushalt erledigen, mich um meine Schwester und ihre Hausaufgaben kuemmern etc. (nur das es 3-4 Wochen sind, keine 4 Tage.) Puh, mich ueberrolt es jetzt schon und das obwohl M. noch da sei. Ich hoffe, diese Kur wird ihr helfen und sie koenne danach wieder das Arbeiten anfangen, um einfach wieder einer Beschaeftigung nachgehen zu koennen. Das ist fuer jeden Menschen wichtig, um nicht in Gefuehle zu verfallen, die sich negativ auf dein Gemuet aeussern. Ich bin erleichtert darueber wenigstens der Arbeit nachgehen zu koennen und nicht 24/7 in Gruebeleien zu verfallen.

Und wegen der Geburtstagsfeier?

Ich werde wohl nicht hingehen. Mich in etwas zu stuerzen, freiwillig, was mir den Boden unter den Fuessen wegziehen wuerde, waere einfach selbstzerstoererisch und ich bin dabei aus so einem Verhalten zu fliehen, diesem nicht mehr nachzugehen. Ich hoffe, ich hoffe so sehr A. wird das nachvollziehen koennen, denn ich hab ihr eine laengere Nachricht verfasst. Ich schaeme mich und es tut mir unendlich leid, aber es ist mir nicht moeglich auf diese Feier zu gehen.. I am sorry…..

~ Paralyzed-soul🕯️

~Vergisst mich nicht

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I needed to hate you to love me

Morgen gehe ich zu meinen Therapeuten. Frueher schaemte ich mich davor, dass Wort Therapeut ueberhaupt in den Mund zu nehmen, jetzt macht es mir gar nichts mehr aus. Nur weil ich einen Therapeuten habe, heisst das nicht, dass irgendwas mit mir nicht stimme. Es heisst nicht, ich sei verloren oder gar total irre. Schaemt euch nicht dafuer, dass ihr euch Hilfe in Anspruch nimmt. Es ist in Ordnung, selbst wenn du einen Therapeuten „nur“ dann hast, wenn du jemanden Aussestehenden zum Reden brauchst.

Ich freue mich auf Morgen. Ich habe vieles zu bereden, aber eines beschaeftigt mich zur Zeit extrem..

Mein Verhaeltnis zu meiner Schwester. Meine Sicht auf ihr Essverhalten und generell ihr dasein. Es gibt mehrere Problematiken, die ich anzusprechen habe.. Wie ich mich dabei fuehle, wenn sie isst.. Ich beobachte sie regelrecht dabei und empfinde ein Gefuehl von Ekel. Sie ist 10, sie ist meine juengere Schwester und trotzdem aendert sich nichts in mir. Ihr Essverhalten signalisiert fuer mich genau das Gegenteil von meinem. Ich esse eher langsam und bedacht, mit Vorsicht keine Gier auszustrahlen. Sie isst hastig, gierig und ohne zu ueberlegen. Das Maedchen isst einfach gern und kennt (in meinen Augen) kein Stopp, was mir Angst macht.. Extreme Angst. Andererseits ist da auch Neid in mir und vor allem WUT (obwohl ich ~ 10 Jahre lang glaubte keine Wut verspueren zu koennen), weil sie genau das ausstrahlt, was ich schon immer sein wollte! – SICHTBAR SEIN, DA SEIN, PRAESENT SEIN, LEBENDIG SEIN! Vielleicht bin ich nicht direkt wuetend auf sie, eher auf ihr Verhalten.. Sie ist laut und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Sie weint, schreit, lacht, ist wuetend und beleidigt, sie ist eifersuechtig, neidisch und macht ihren Mund auf, sie ist selbstbewusst, kann aber auch aengstlich sein, sie ist grob, kann egoistisch sein und schaut erst darauf, was SIE moechte, sie ist frech, bunt, traurig, gluecklich, ekelt sich, verliebt sich, schaemt sich. Ich moechte auch schreien koennen und bunt sein.. Ich moechte lebendig sein und gluecklich sein. Ich moechte weinen koennen, wenn ich traurig bin, ich moechte Freudenspruenge machen, wenn ich fasziniert ueber etwas bin. Ich moechte genauso wie sie, so intensive Gefuehle zeigen, spueren koennen und diese ausleben. Ich moechte laut sein. Ich moechte viel reden, ohne gleich zu viel zu sein..

Und da ist so viel Wut in mir.. Ich ekel mich dabei sie beim Essen zu sehen.. Was sie isst, wie sie isst, warum sie isst. Manchmal sehe ich ein Gesicht in ihr, welches ich vergessen moechte.. Sie erinnert mich manchmal daran, was frueher geschehen war und es ist 7-13 Jahre her. Ist es krank? Ist es krank darauf so wuetend zu sein? Auf seine eigene Schwester, die ich liebe? Doch manchmal hasse ich es, wie praesent sie ist.. Das, was ich nicht sein konnte, dass wonach ich mich sehne, noch heute. ICH sollte sichtbar sein.. Ich lasse mir sogar das Wort „Visible“ stechen (Tattoo) und arbeite stets darauf hin. Warum kann das ein Kind so viel besser, als ich? Warum war ich nicht imstande dazu? Warum schrie ich nicht, war laut und einfach da? Sie ist viel und es macht niemanden etwas aus. Ich bin wenig und bereits zu viel. Selbst, als ich verstummte, war ich zu viel. Selbst, als ich nur das Noetigste sagte und still vor mich hintraeumte.. Aber ich lasse es nicht zu wieder still zu werden, mich zu verstecken, nur weil ich das Gefuehl habe, dann zu viel zu sein, ueberzulaufen mit meiner Praesenz.

Ich werde sichtbar sein, dass weiss ich. Ich werde es durchsetzen, selbst wenn ich etlich viele Traenen vergiessen werde und Blut fliessen lasse. Ich moechte nie wieder in Vergessenheit geraten, nie wieder!

~ Paralyzed-soul🥀

~ Geh, wenn du das moechtest

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Sober

Was empfinde ich.. Was nehme ich wahr.. Was verspuere ich.. Was sehe ich.. Was ist da..

„Ich bin da, auch wenn du glaubst du bist allein'“

Das wollte ich dir vermitteln und du wirst dies wohl niemals lesen oder mitbekommen, aber ich moechte dir etwas sagen..

Ich war echt.. Ich bin echt.. Jede einzelne Tat, jedes einzelne Wort, jedes laecheln von mir war echt und ich frage mich manchmal, warst du echt? Warst du da, wenn ich da war? Mochtest du mich wirklich.. Zumindest hattest du es aufgeschrieben.. Mochtest du mich genauso, wie ich dich mochte?

Nein.. Du hast es mir oefter vermittelt, zumindest war das mein Gefuehl, aber es war nicht so. Ich weiss, ich waere fuer dich durch die Welt gereist, um dir genau das zu besorgen, was du gewollt haettest. Ich weiss, ich haette mich vor dir entbloesst, mich blamiert, mich gezeigt, was ich auch tat. Ich weiss, ich waere Naechte lang wach gewesen fuer dich, damit du sicher haettest schlafen koennen. Ich weiss, ich haette dir etlich viel Geld gegeben, damit du dir das leisten kannst, was du gewollt haettest, obwohl ich selbst kein Geld habe.(was ich auch tat) Ich weiss, ich haette mein Aufenthalt riskiert fuer dich, was ich auch tat. Ich weiss, ich haette „uns“ verheimlicht, damit wir weiterhin Therapie haetten machen koennen. Ich weiss, ich haette mich meinen schlimmsten Aengsten gestellt fuer dich. Was soll ich sagen? Ich habe mich entbloesst und mich gezeigt und bekam nicht wirklich etwas zurueck. Das, was ich zurueck bekam, war, dass du nicht echt warst, dass du mir etwas vorgespielt hast, dass du nur Geld wolltest und das, wofuer ich eigentlich nicht bereit war.

Warum dann diese Worte, die du an mich gerichtet hast? Du faendest mich attraktiv. Du magst mich. Ob wir zusammen etwas unternehmen wollen. Ob wir zusammen Sport machen wollen. Ob wir Kicker spielen wollen. Ob wir reden koennen.

Ich mochte dich

Du mochtest mich nicht

Du wolltest mich nicht

Ich wollte dich

Das erste Mal, als ich dich sah, wusste ich, ich wollte dich naeher kennenlernen. Ich wollte mehr von dir erfahren, weil ich dich interessant fand. Du warst still und gabst nicht viel von dir preis. Genau das zieht mich an.. Genau das, machte dich interessant und attraktiv. Wer bist du? Jedes Detail wollte ich hoeren, doch bis jetzt, habe ich dich nicht wirklich kennengelernt. Obwohl viel geschehen war, obwohl wir viel miteinander lachten, kenne ich dich nicht. Alles was ich wollte, war dich zu retten und an deiner Seite sein zu wollen.

Doch, du wolltest mich nicht

Du wolltest meine Hilfe nicht

Ich wollte, dass du meine Hand nimmst und diese nie wieder loslaesst.

Ich mochte alles an dir.

Die Waerme und Kaelte, die du ausgestrahlt hast. Dein stilles und lautes Wesen. Deine „Massephase.“ Deine Art zu sprechen. Deinen Humor. Deine Art zu laecheln. Deine Feinfuehligkeit und deine Grobheit. Deine Tattoos. Deine Augen. Deine Art zu laufen. Deine Ehrlichkeit. Deine direkte Art. Deine Art Spass zu haben.

Was mag ich jetzt noch an dir?

Ich weiss es nicht, denn ich weiss nicht mehr, was echt ist, was echt war.

Deshalb sollte ich nicht mehr da sein, auch wenn du alleine sein solltest.

Wir haben uns entfernt..

Kein Wort mehr gewechselt.

Doch ich wollte bei dir sein.

Und du bist gegangen, denn du wolltest mich nicht.

~ Paralyzed-soul🥺