~ Hintergruende

7d44812beec31d142762309de2d0c16b
I don’t wanna die, I don’t wanna die

Weil Scham mich ueberwaeltigt, mich aufspiesst, wie ein hilfloseses, totes Tier. Es geschah schon wieder nach einem Jahr.. Dachte, ich haette mich davon befreien koennen.. Dachte stark genug zu sein.. Fuer die Gegenwart. Fuer die Realitaet. Aber das bin ich nicht.. Das bin ich absolut nicht. Renne mir selbst hinterher.. Immer weiter, doch ich kriege mich nicht. Fange mich nicht, beruehre mich nicht einmal mit der Fingerspitze. Hatte nicht geschlafen, weil es mich wach hielt.. Weil .. es erneut ausloeste. Dieses Zittern, welches nicht aufhoeren wollte.. Jenes Zittern, welches unertraeglich ist.. Welches jede Ader meines Koerpers pulsieren laesst, sodass nur noch Paralyse entsteht. Wie weit wuerde ich kommen, wenn ich mich weiterhin darauf einlasse? Ekel mich vor mir selbst, schaeme mich unendlich.. Spuere wie ich verschwinden moechte. Wie ich versinken moechte, um nicht mehr aufzutauchen. Nie wieder an die Oberflaeche geraten.

Da ist es wieder.. Kann nicht atmen.. Werde sterben muessen.. Fuehlt sich so an.. Und ich kann dem nicht stand halten. Falle tiefer bis der Aufprall kommt, wenn er kommt. Es macht mich verrueckt ist kein Ausdruck mehr, denn nichts daran ist positiv. Nichts daran solle positiv sein. “.. hat dich geerdet” Irgendwie konnte .. das, ja.. Darüber mit Fr.R gesprochen zu haben, war anders. Ich musste es nicht fuer mich behalten.. Es innerlich nicht in seine Einzelstuecke teilen, um es ertraeglicher zu machen – doch das Gewicht bleibt das Selbe. Das weiss ich nun.. Noch immer Schmagefuehl.. Noch immer scheinbar verantwortlich fuer .. Glueck.. Wie solle ich es denn je beeinflussen koennen? Warum hatte ich es ueberhaupt versucht? Warum halte ich derart daran fest und missachte meine Grenzen.. Missachte jeglichen Stolz, jegliche Moral, die ich besitze.. Jetzt weiss ich nicht mehr weiter. Fange an Wut gegenueber meiner selbst zu verspueren.. Selbsthass. Nein, da ist doch nichts. Nichts und doch viel zu viel.. Ergibt kein Ganzes, waehrend es die Antwort auf alles sein koennte. Wenn ich  .. fragen wuerde, wo ich stehe, wuerde ich nicht wissen wollen, was .. erwidern wuerde.. Will es nicht wissen, waehrend das das Einzige ist, was an mir zerrt.. Auf meiner Haut brennt und nicht abkuehlen moechte.

~ Paralyzed-soul🌀

Advertisements

Autor: paralyzedsoul

In diesem persoenlichen Blog geht es mir hauptsaechlich darum mein Innenleben nach aussen zu tragen und es mit Menschen zu teilen, die sich vielleicht darin wiederfinden koennen. Ich hatte lange darueber nachgedacht ueber meine Anorexie und das, was fuer mich damit im Zusammenhang steht, zu schreiben, da ich noch nicht an dem Punkt angelangt bin, der meine Stimmen verstummen laesst.

4 Kommentare zu „~ Hintergruende“

  1. Ich zerbreche den Spiegel
    Wer ist das?
    Scherben meiner Seele
    Ein Hauch von Tod
    Hält mich am Leben
    Das gestorben ist

    Stimmenrufgewalt
    Seelenwehblut

    Einfach leben
    Einfach sein

    Als ich die Scherben zusammenklebe
    Gefällt mir das Bild im Spiegel
    „Ich mag dich“, sag ich mir
    als Tränen das Blut verdünnen

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s