~ Kannst du mich sehen?

Screenshot_20200517-143536~ hAte me

Klar fuehle ich mich erbaermlich, wenn ich nach Hause muss, weil ich es nicht schaffe durchzuhalten. Klar, fuehle ich mich erbaermlich, wenn ich versuche mich selbst zu motivieren, dass ich es schaffe 5 Stunden durchzuarbeiten und es mir anschliessend nicht gelingen moechte. Klar fuehle ich mich erbaermlich, wenn ich mich zusammenreissen moechte und mir trotzdem die Traenen kommen.. Und natuerlich fragt man, was los sei, wenn man gehen moechte. Das ist doch okay und irgendwie auch ruecksichtsvoll oder nicht? Keine Ahnung.. Klar fuehle ich mich erbaermlich, wenn dies nicht nur einmal passiert.. Und dann kaue ich wieder meine Naegel ab.. Und dann fuehle ich mich umso schlechter, weil ich stetig daran denke, dass ich nichts, aber auch gar nichts zu Ende bringen kann.. Klar fuehle ich mich dann wie eine Versagerin, die staendig verliert im Leben. Und dann wuensche ich mir umso mehr jemanden an meiner Seite, der mich aus freien Stuecken liebt und mir aufzeigt, wie ich an meine ganz eigenen bunten Farben komme, die mich im generellen gluecklich machen. Der mir aufzeigt, dass ich von 0 Anfangen kann, um wieder laufen zu lernen und ich ploetzlich die Sonne lieben lerne.. Klar fuehle ich mich erbaermlich, wenn ich um Verstaendnis bitten muss, weil alles in mir so komplex ist, was es quasi unmoeglich macht mich zu erklaeren. Klar fuehle ich mich erbaermlich, wenn Mama nicht nachvollziehen kann bzw. keine Erklaerung dafuer hat, warum ich krank geworden bin. Mama, manchmal gibt es keine Erklaerung. Sowie Menschen an Krebs erkranken, ganz zufaellig, so erkranken auch Menschen an psychischen Erkrankungen. Das Spektrum ist riesig.. Erkrankungen sind so komplex, vor allem, wenn sie nicht greifbar scheinen. Menschen haben Mitleid mit anderen, die einen Unfall hatten, was natuerlich menschlich ist, so sollte es auch sein. Aber sobald man die Narben eines Menschens nicht sieht, wie eine Essstoerung, wenn der Koerper doch scheinbar „normal“ aussehe oder Depressionen, mit denen jeder anders umgehe. Wie ich damit umgehe? Zurzeit weine ich sehr viel.. Oder empfinde auch gar nichts.. Das nenne ich Schutzreaktion.. Manchmal ist sich taub fuehlen, angenehmer als die Wahrheit in die Augen zu sehen. Und die Wahrheit ist, dass ich krank bin. Und ja, es klingt total uebertrieben in vierlei Hinsicht, denke ich, aber das ist es nicht. Psychische Erkrankungen haben mindestens selbigen Stellenwert, wie koerperliche Erkrankungen. Und ja ich koennte mich hinstellen und schreien, um mich schlagen und sagen:“Guckt mich an. Ich bin krank. Ich leide unter verschiedenen Formen einer Essstoerung, bin die meiste Zeit depressiv und male mir Gedanken aus, die mir immer mehr ein Stueck meiner selbst nehmen. Ich bin Yaren, ja.. Und ich bin nicht meine Erkrankungen. Und ich denke und hoffe, dass all diese Anteile nicht immer ein Teil meinerselbst sein werden.. Leider kann ich keine Pflaster drauf kleben oder ein Verband drumherum wickeln, sodass alles in mir heilt, aber ich kann mit Hilfe von Therapeuten oder auch Therapie soweit kommen, sodass meine Seele langsam an Form und Farbe gewinnt. Ich kann natuerlich nicht einfach herkommen und mir ein Pflaster auf meine Brust kleben mit der Erwartung, dass es mir besser gehen wird, aber ich kann daran arbeiten an Ventile zu kommen, die all das Potential in mir ausschoepfen, welches in mir schlummert. Die meiste Zeit ueber denke ich eigentlich nur im grubdegesetzt daran, wie viel mir genommen wurde von Menschen, die mich in vierlei Hinsicht missbrauchten. Mein Vertrauen, meine Liebe, mein inneres, mein Herz und meine Seele. Einfach alles. Viel zu selten kommt der Gedanke in mir hoch, dass ich mir alles wieder zurueck gewinnen koenne, aber ich sehe da nicht viel Hoffnung. Ich koennte diesen Menschen noch so viel darstellen, wie sehr sie mich zerrissen haben, ich wuerde nicht das bekommen, was ich braeuchte. Solche Personen bewegt meistens nichts, was sie ja angeblich angerichtet haben, also weshalb meine Energie verschwenden, wenn es nicht ankommt? Klar, ich koennte auch sagen, weshalb jemand vermissen, der dich nicht vermisst oder weshalb Traenen fliessen lassen fuer jemanden, der dir nicht nachtrauert. Manchmal weiss man Dinge ganz genau, doch sie dann aktiv zu veraendern, ist schwerer, als alles, was bereits auf mich zugenommen war. Ja, ich bin von vielen Menschen emotional abhaengig und mir ist dies durchaus bewusst. Doch, wie loese ich das in der Praxis.. Ja, keine Ahnung. Ich bin emotional abhaengig und hab das Gefuehl, dass haftet wie ein langjaehriger Virus an mir. Auch bin ich hochsensibel und werde schnell aus der Bahn geworfen. Es reicht nur ein Lufthauch und ich kippe um, als wuerde ich nicht aus Knochen bestehen..
Ich habe furchtbare Angst.. Und mir ist so viel bewusst, aber wo soll ich nur anfangen.. Und wie kann ich das den Menschen erklaeren, denen ich Liebe schenken moechte..

~ Paralyzed-soul💢

~ Run

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~ Ich vermisse Mich

Endlich tippe ich mal wieder.. Nachdem ich immer wieder ueberlegte einen neuen Beitrag zu verfassen. Doch meine Haende wollten es nicht. Es ging nicht.

Ich habe Plaene. Plaene, die mir Angst machen. Noch nie war etwas so emotional fuer mich. Weil ich abweiche. Ich weiche den Erwartungen meiner Familie ab und ich versuche nicht zusammenzubrechen, waehrend ich mir diese Perspektive aufbaue.

Ich moechte gehen!

Ich moechte ausziehen. Und ich glaube, dass habe ich im letzten Blogeintrag bereits erzaehlt?

Mit dem Unterschied, dass ich das durchziehen moechte. Wie kann ein Mensch so entschlossen und zugleich unentschlossen sein?! Ich bin definitiv beides. Ich hab Panik. Und meine Gedanken verstaerken dies nur. Der haeufigste Gedanke ist: „Was, wenn ich selbst dann nicht an Genesung komme?“

Ich kann es nicht wissen! Klar besteht die Chance, dass es mir weiterhin schlecht gehen wuerde, aber sind wir doch mal realistisch. Habe ich denn eine Wahl? In meinen Augen nicht. Hier zu bleiben ist keine Option mehr und es ist okay. All die Eindruecke gehen natuerlich nicht an mir vorbei, im Gegenteil. Sie halten mich klein, wie ein unsicheres Kind. Und ich bin ein Kind.. Ich bin immer noch ein Kind, auch wenn ich nicht mehr so aussehe. Ich bin ein Kind, welches Aufmerksamkeit benoetigt und verdammt viel Liebe. Das Kind koennte nicht genug bekommen.. Unendlich viele Umarmungen. Unendlich viele Gespraeche. Unendlich viel Spass auf dem Spielplatz. Unendlich viel waermendes Essen.

Ja, ich bin ein Kind und ich moechte natuerlich irgendwo Erwachsen werden. Verantwortung fuer mich selbst uebernehmen koennen, meinen Pflichten nachgehen koennen, mein Leben aufbauen. Aber findet ihr nicht, dass dieser Auszug genau der richtige Schritt dafuer sei? Wo auch immer es hingehen soll.. Alles was ich weiss ist, dass ich aus dieser Stadt raus moechte. Komplett.

Betrachten wir das alles wie einen Horizont.

Du weisst nicht, ob da Regen oder Sonne kommt, aber Du bist neugierig und moechtest es herausfinden. Abgesehen davon, liebe ich Regen, nur nicht in diesem Sinne! Ab. beharrt darauf, dass ich meine Ausbildung hier beginnen solle und um’s verrecken durchziehen solle. „Kein Argument der Welt, koennte es entkraeften diese Ausbildung nicht zu machen!“

Tja, we live in another world.

Weisst du welches Argument der Welt dies entkraeften wird? Weisst du welches Argument dies sogar komplett zerreissen wird¿

GENESUNG!

Und nein, ich bin nicht der Meinung, dass ich gesund werden kann, indem ich arbeiten gehe. Warum? Ich hab es versucht, deswegen!

Verdammt, wenn man krank ist, kann man doch keine 40 Stunden in der Woche ueberleben. Ausserdem ist das total kontraproduktiv, weil ich mich kenne. Entweder wuerde ich mich hineinstuerzen und mich noch kaputter machen, als eh schon oder ich kompensiere es in’s Essen bzw. dissfunktionalem Verhalten!!! Das garantiere ich mir selbst.

Genesung.. Dass das mal an erster Stelle bei mir stehen wuerde, haette ich nie gedacht. Aber das ist positiv. Ja, dass ist ein riesen Schritt, um bunte Farben kennenzulernen. Wisst ihr, bevor ich in die WG zog damals, hasste ich die Farbe Orange. Das war meine absolute Hassfarbe, jetzt liebe ich sie. So warm, so strahlend, so kraeftig. Und genau das hatte mir eben Angst gemacht, weswegen ich sagte, dass ich Orange eben nicht mag. Nur weil man vor etwas Angst hat, heisst es ja nicht, dass man es nicht mag. Okay, wenn ich vor einen Menschen wirkliche Angst empfinde, mag ich ihn natuerlich nicht. Aber hast du zum Beispiel Angst davor bzw. bist eingeschuechtern vor jemandes Selbstbewusstsein, ist das ja eher Bewunderung.

Wegen dem medizinischen Cannabis, ich traue mich noch immer nicht wirklich. Aber wenigstens probiere ich es ab und zu aus.

Was mir auffaellt ist, dass die Wirkung irgendwie total unterschiedlich sei. Beim ersten Mal war ich den ganzen Tag gut gelaunt. Beim zweiten Mal, hielt es nur ein paar Stunden an. Beim dritten Mal ging es mir abends sehr viel schlechter.

Aber ich glaube, ich weiss woran das liegt.

Je nach Ereignissen reagiere ich. Ich hatte zwar beschrieben, dass mir beim ersten Mal nichts mehr nahe ging. Selbst Trigger loesten in mir nicht wirklich etwas aus. Aber vielleicht waren das auch nur kleine Trigger? Ich weiss es nicht. Beim zweiten Mal hielt die Wirkung relativ kurz an. Aber an diesem Tag geschah auch etwas, was mich komplett aus der Bahn warf. An sich will ich das gerade nicht mehr hochholen, aber alles im allem hatte ich Todesangst um M. Sie ging raus. Als ich das mitbekam, rannte ich raus. Es war schon 21:00 ungefaehr. Ich rannte und rannte und suchte sich, aber ich fand sie nicht. Irgendwann war ich am Seeweiher und rief sie an. Klar, war sie genervt, schliesslich redete sie ja nicht mehr mit mir. „Wo bist du?“ Sie war in der entgegengesetzten Richtung. Sie hoerte wie ich hyperventillierte. Aber ich konnte es nicht kontrollieren. Obwohl ich hyperventillierte, rannte ich trotzdem weiter. Sie sagte, sie komme zum Seeweiher, weswegen ich wartete. Meine Atmung wurde nicht ruhiger.. Ich malte mir Dinge aus.. So viele Bilder waren da.. „Ist sie vielleicht in den See gesprungen?“ Ich ueberlegte staendig, ob ich reinspringen solle, um nach ihr zu suchen, aber sie war doch am Telefon? Mein Kopf konnte nicht mehr denken. Okay, jetzt hole ich doch alles hoch. Der Ausloeser fuer meine Angst? Na ja, sie sagte mir, bevor sie rausging, dass ich ja so einzigartig sei, was absolut negativ gemeint war, zum Verstaendnis!

Das ist irgendwie das Schlimmste, was sie mir haette sagen koennen, weil ich mich schon immer „falsch“ fuehlte. Sie sagte, ich sei respektlos. Dann wiederum sagte sie mir, sie wuerde mich loslassen, sie hoffe, ich wuerde meinen Weg finden, ohne mir zu schaden.

Und dann fing es eben an.. Ich drehte komplett durch. Ich weinte.. Ich weinte so sehr..

Draussen weinte ich immer noch, aber viel mehr bekam ich keine Luft mehr. Irgendwann war sie dann da und mein Koerper wurde ganz schwer. Immer noch am hyperventillieren. Ich wusste, sie wuerde meine Gefuehle nicht verstehen. Ich wusste, dass sie nicht verstehen wuerde, weswegen ich Angst um ihr Leben hatte, aber ich konnte nicht aufhoeren zu weinen und zu schluchzen. Erst als wir wieder Zuhause waren, beruhigte sich meine Atmung. Alles verschwimmte ineinander. Ich starb.

Ich schlief ein. Bilder waren immer noch da.

Und in solchen Situationen, kann mir gar nichts helfen. Nicht einmal Cannabis.

Ich musste mich selbst retten. Und ich werde alles dafuer geben, dass es mir gut gehen wird. Keiner weiss von meinen Plaenen aus M. (Ihr erzaehlte es vor ein paar Tagen) Und meine zwei besten Freunde.

Renn so schnell du kannst.

Pack deinen Koffer und renn so schnell du kannst.

~ Ich suche meine Seele💛

~ Augen AUF und durch

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~ Did u miss me? 

Vielleicht ist es okay..

Ich weiss es nicht..

So viel Ablehnung zu erfahren, in einer Zeit, in der ich mich emotional in einer verdammt hartnaeckigen Krise befinde, ist kaum zu beschreiben. Der Schmerz ueberwaeltigt mich und das Taubsein schlaegt zurueck. Ich bin oefter wieder gefuehllos und noch oefter einfach ratlos und super verletzt. Mittwoch war es das erste Mal, als ich das medizinische Cannabis ausprobierte und bis jetzt blieb es auch dabei.. Warum? Na ja, mir wurde die „Freude“ darauf genommen, irgendwie.. Klar, war ich einfach hin und weg, als ich beobachtete und fuehlte (!), wie es auf mich wirkte und verdammt dieses Gefuehl sollte fuer immer erhalten bleiben.. Ich wollte, dass es bleibt, fuer immer und nicht aufhoert oder abdaempft. Doch jetzt? Traue ich mich nicht einmal meine MEDIZIN zu nehmen, so wie es mir gesagt wurde. D. und Ab. haben, wie gesagt, Erfahrungen damit, inwiefern, moechte ich jetzt nicht ausweiten, aber sie wussten wohl, wie das so funktioniere. Aber ganz ehrlich.. Warum sollte ich ihnen vertrauen schenken, wenn sie abhaengig davon waren und es missbrauchten und es wohl noch immer tun? Warum sollte ich mir von ihnen etwas sagen lassen, wenn sie es so sehr missbraucht hatten? Warum halten sie sich fuer ach so gut und intelligent mir jetzt aufzuzeigen, wie ich dies konsumieren habe und vor wen – naemlich vor einen von ihnen! Und wenn ich das nicht moechte? Wenn es mir unangenehm ist? Dann mache ich es doch lieber alleine, ist doch klar! Gott, dass ist ja wie, wenn ich versuche anderen zu erklären, wie man sich gut um sich kuemmert, waehrend ich sonst was mit meinen Koerper und meinen Gefuehlen anstelle. Habe ich denn dann das Recht darauf ein Vorbild zu spielen, waehrend ich selbst darin so scheitere? Definitiv nicht!! Und klar, ich kann dann helfen, wenn ich mir selbst geholfen habe, aber nicht, wenn ich abhaengig bin. Und Na ja, selbst wenn, wuerde ich mich nicht fuer jemanden halten, der es ja so viel besser weiss. Und sie stellen sich so dar, als waere ich die Irre, die in allem uebertreiben wuerde. Ha ha.. Und nein, ich finde das absolut nicht lustig, weil es mich wuetend macht und mich so viel mehr zerreisst, als ich dachte. Tja, also musste ich mir erstmal von M. Ab. Und D. Anhoeren, wie lebensmuede, ich sei dies selbst konsumieren zu wollen, obwohl ich erklaerte, dass ich mich informierte, mit dem Apotheker redete und meinen Arzt eingebunden habe. Hat das was gebracht? Sicherlich nicht. Alles eskalierte nur umso mehr, desto mehr ich versuchte, mich zu erklaeren. Das fing alles damit an, weil ich meine Medizin nicht in dem Zimmer von D. liess, sondern zu mir nahm. Was ja so verwerflich sei. „Du willst es doch nur bei dir haben, um es dann zu nehmen, wann du moechtest.“ Eh, ja?! Ich wollte es so machen, wie es mir gesagt wurde, nicht so, wie es mir von ihnen vorgeschrieben wurde. Natuerlich kam ich nicht gegen sie an, vor allem nicht gegen Ab., der mich zur“ Vernunft“ bringen sollte. Seitdem reden sie nicht mehr mit mir. Kein „Guten Morgen.“ oder „Hast du Hunger?“ oder „Was machst du 5 Stunden draussen?!“ Nichts.. Das alles war vor 2 Tagen. Seitdem bin ich so viel laenger draussen, weil ich Angst habe nach Hause zu gehen.. Sobald ich diese Tuere oeffnete, starb ich immer ein Stueck mehr und ich wusste auf einmal, dass ich unbedingt gehen musste. Unbedingt.. Und Gott, vermutlich wuerde ich ihre Herzen brechen oder auch nicht? Aber sie nahmen sich mit jedem Tag, der verging, dass Recht mein Herz zu brechen und das war okay?! Meine Seele ist bereits so kaputt, dass ich Angst davor habe, sie mir vorzustellen.. Warum durften sie mir so viel Schmerz zufuegen, indenen meine Traenen fliessen und fliessen und kein Ende finden.. Waehrend ich stetig ums verrecken versuche ihnen kein Haar zu kruemen. (heisst das so?)

Ihr habt keine Ahnung, wie weh mir das tut gehen zu wollen, aber ich moechte mir das nicht mehr antun und na ja, zugegeben, ich bin ja auch keine 12 mehr.. Heute habe ich einen Termin bei meinen Therapeuten, nach einer gefuehlten Ewigkeit.. Gestern habe ich zum ersten Mal nach Monaten wieder gezeichnet und dieses Bild wuerde wohl jeden schocken, I guess.. Aber das ist genau das, was ich momentan fuehle.

Ich werde morgen zu meinen Arzt gehen und ihn fragen, wie ich das mit meiner Medizin jetzt machen solle.. Vielleicht kann ich es ja auch dort machen? Waere fuer mich kein Umstand..

Sie geben mir das Gefuehl, als haette ich meinen Verstand verloren, weil ich mal aeusserte, wie ich etwas selbst machen moechte.. Oh und was ich mir alles anhoeren musste, war viel zu heftig fuer mich, sodass ich mir wieder wuenschte zu verschwinden, einfach weg.. Aber dann wurde mir wieder klar, dass ich nicht fuer sie lebe.. Und wenn ich so nicht mehr leben moechte, ist das meine freie Entscheidung, die mir zustehe. Heilige, ich fuehle mich so ekelhaft und aufgebraucht.. Aber wenn ich so weiter mache, werde ich sterben, vielleicht morgen? Vielleicht in ein paar Monaten, keine Ahnung, aber ich wuerde sterben, dass weiss ich.. Mein Leben steht auf verdammt duennen Eis und ich nehme es ernst, so ernst, wie noch nie in meinem Leben. Und ich weine nicht einmal, wenn ich das schreibe, weil ich so viele Traenen vergossen habe.. Wie viel Liter wuerden wohl rauskommen, wenn ich nicht mehr aufhoere?

Essen muss ich eben irgendwie, es steht niemand hinter mir, der das beobachten wird und nachfragen wird. Klar habe ich O. Und S. Aber sie wohnen ja nicht mit mir zusammen und ausserdem sollte ich sie jedesmal anrufen, wenn ich gerade am kaempfen bin, ob ich esse oder nicht? Oder mir weh tue? Nein, sicher nicht!! Es ist meine Aufgabe, dies zu regeln und verdammt nochmal endlich den Mut zu haben etwas endgueltig zu veraendern. Es gibt immer einen Ausweg, auch wenn ich ihn noch nicht gefunden habe.

„Willst du echt deinen Fuehrerschein riskieren?“

„Solange es mir gut geht, ja.“

„Dann haettest du ihn gar nicht erst machen muessen. Ich fuehle mich richtig verarscht.“

„Kaempfe mal fuer das Richtige in deinem Leben.“

Ich bin dabei.. Nur wie solle ich ihr das jemals sagen koennen? Hey, ich zieh aus, bye?!

~ Paralyzed-soul🤢

~ Neue Gefuehle kennenlernen?

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~ Don’t miss you

8 Tage..

Seid acht Tagen hatte ich nicht mehr geschrieben? Zumindest, was mein Blog betrifft. Uff.. Es gibt viel zu erzaehlen, viel zu viel, um genau zu sein!

~ Wie verliefen diese Tage?:

Genauso schrecklich, wie auch die letzten Monate. Gedanken ueber Gedanken, die mich oft dazu fuehrten mich weiterhin in dissfunktionalem Verhalten zu bewegen. T. war staendig in meinem Kopf und ich weiss auch einfach nicht, wie ich das kontrollieren kann. Auch, dachte ich sehr viel ueber J. nach, wo mir wortwoertlich einfach nur noch schlecht wird.. Es machte mich muede und egal, wie sehr ich versuchte mich abzulenken, meine Gefuehle, waren staerker als ich. Und nichts half. Druck hatte ich vielleicht fuer den Moment loswerden koennen, aber danach ueberwaeltigte mich die Trauer umso mehr und all diese Gedanken, nahmen mich ein und liessen mich ertrinken.

Ich war langsam selbst ueberzeugt davon, dass ich hier nicht an Genesung kommen wuerde und ueberlegte tatsaechlich zu gehen. Die Frage war nur, wie und wohin? Die Stadt war mir egal, vielleicht wieder eine Grossstadt? Keine Ahnung, hauptsache nicht alleine sein, umgeben von Menschen sein! Eine WG waere perfekt, aber erstmal Menschen finden, die Balsam fuer meine Seele seien, waere wohl nicht so einfach!!

Essen war schmerzhaft.. Jedesmal kaempfte ich mit der Frage:“Essen, ja oder nein?“ Und verdammt, sie haette immer JA lauten sollen, aber des oeteren war die Stimme mal wieder maechtiger, als ich.. Na ja, eigentlich war das alles eh nur Einbildung, aber mach mal einen Menschen klar, der etwas als ECHT empfindet, es sei nichts als eine Luege?!

Ich wurde in vierlei Hinsicht immer zu rueckfaellig und ich wollte mir das alles ums verrecken nicht mehr antun! Am besten nie, nie wieder! Aber hatte nicht jeder sein Ventil, was in gewisser Hinsicht schadete? Rauchen? So viele tun das.. Alkohol? Essen? Fernsehen? Die Liste ist unendlich.. Und doch moechte ich jemand werden, der in Balance sei. Vielleicht kann man nicht zu 100% „clean“ sein, aber zumindest mehr als 50/%! Ach, ich habe keine Ahnung.. Die 100% zu schaffen, ist eine Lebensaufgabe, aber vielleicht reicht ja auch das, was fuer einen persoenlich total okay sei, nicht perfekt, aber in Ordnung? Perfekt war eh relativ. Was, wenn einer 70% als perfekt findet und der andere erst mit 85% zufrieden sei? Aber 100%? Das war in meinen Augen, nicht einmal ein Moench, der mit sich im reinen sei..

Und gestern hatte ich etwas eingeleitet, was ich dachte, niemals tun wuerde.

Ab. und M. schlugen mir medizinisches Cannabis vor. „Koennte dir vielleicht helfen?!“ Schliesslich nahm ich ueber die Jahre so viele Tabletten, wechselte sie, erhoehte sie etc. und rein gar nichts schlug an. Ich hatte es satt, weswegen ich diese Idee gar nicht so schlecht fand. Das Einzige, was mich negativ stimmte, waren D. und Ab. Sie hatten Erfahrungen damit, was ich jetzt nicht detaillieren moechte, aber ich war eigentlich in gewisser Weise abgeneigt, was dies anging. Deshalb kam ich nicht erst auf die Idee, es selbst zu konsumieren! Also ging ich direkt zum Hausarzt, der mich seid der Geburt kenne und anschliessend zum Apotheker! Er klaerte mich dann auf, passte die Sorte an meine Symptome bzw. an das an, was ich beschrieb und war sich sofort sicher, welche Sorte es sein solle. Klar, alles ein ausprobieren, weshalb ich klein anfangen muss. Tatsaechlich erstmal wirklich wenig, um zu sehen, wie ich darauf reagiere. Ich sollte dies am spaeten vormittag nehmen, nicht am Abend, was ich dann auch am naechsten Tag machte mit Aufsicht von D. Keine Ahnung, was ich davor alles dachte. Wahrscheinlich sowas wie „Was, wenn es genauso schmeckt, wie es riecht?“ Der Geruch war ja mal heftig ekelhaft.. Oder „Was, wenn ich gar keinen Unterschied verspuere und tagtaeglich in dieser Bubble stecken bleibe, die mich innerlich auffresse?“ „Was, wenn es genau das Gegenteil bewirke und nur das foerdert, was ich eigentlich gar nicht moechte? Schwach, demotiviert, muede, voller Gedanken und Gefuehle, die ich nicht aushalten konnte, super super traurig und zerbrechlich, alles auf sich beziehend, leer und selten am laecheln bzw. auch gar nicht zumindest, nichts echtes?“ Davor hatte ich am meisten Angst. Ich will nicht tiefenentspannt sein und lachend im Bett liegen, ich moechte wacher denn je sein, kreativ im positiven und voller guter Laune, die fuer all die Menschen auf dieser Welt ausreichen wuerde! Ich moechte lachen einfach so und an nichts bestimmtes denken, was mich deprimiert…..

Als ich es dann konsumierte, sowie es der Apotheker erklaerte, ging ich das langsam an. Immer wieder pausieren, abwarten, in sich hinein fuehlen. Nachdem es aufgebraucht war, merkte ich deutliche Unterschiede. Zuerst fuehlte ich mich ganz komisch, benommen, etwas uebel war mir auch, aber danach musste ich staendig kichern und lachen, ohne wirklichen Grund. Auch fuehlte ich die Musik viel mehr im positiven Sinne. Ich wippte mit, sang mit, fuehlte es einfach, aber es machte mich kein bisschen traurig! Ich probierte Schokolade und Cola und heilige ist das suess! Aber so richtig heftig pappsuess! Das nahm ich noch nie so wahr und ich liebte suesses! Aber das, war irgendwie zu viel, gleichzeitig konnte ich jedoch nicht aufhoeren. Und irgendwie stoerte es mich nicht, dass ich 2 Twix ass und 2 0,5l Flaschen Cola. Auch trank ich Wasser und es schmeckte mir.. Ich mochte Wasser eigentlich nie wirklich, weil es fuer mich nach nichts schmeckte. Doch jetzt schmeckte es mir, komischerweise.. Und ich hatte Phasenweise so durst, weil mein Mund so trocken war.. Anders, als beim Schmecken, fuehlte ich nicht mehr so intensiv. Keine Trauer, die ich wahrnahm, obwohl ich heute vom selben getriggered wurde, wie gestern, jedoch hatte es mir heute nicht wirklich etwas ausgemacht! Gegen 13:00-14:00 hatte ich es genommen und jetzt haben wir 20:00. Kichern, muss ich nicht mehr, nur noch selten, ohne Grund. Schmecken tue ich immer noch heftig intensiv, im guten Sinne! Gute Laune? Auch noch da, nur etwas abgedaempfter. Aber nicht so, dass ich trauriger wurde, eher ein bisschen ruhiger und auch ein kleinen wenig muede, aber das war okay.

Wenn ich arbeiten gehe, solle ich es noch nicht nehmen, weil wir ja noch nicht wissen, wie ich auf Dauer darauf reagiere und ich noch nicht einschaetzen koenne, ob ich mal mehr, mal weniger braeuchte. Wie gesagt, wir haben winzig klein angefangen, aber das hatte bereits auf jeden Fall eine Wirkung, was ich nicht dachte! Und auch das Schreiben hier fuehlt sich anders an, wie sonst!! Ich war voll da, aber nicht traurig oder depressiv oder erschoepft. Das Einzige, was mich etwas aufhaelt war, wie geht es mir morgen? Vor allem auf der Arbeit? Ploetzlich moechte ich all das nicht mehr ertragen muessen. Ich moechte immer diese Gefuehle empfinden, es solle nicht aufhoeren.. Aber ich schaetze, morgen ist es dann komplett vorbei und ich muss so arbeiten gehen, was ich nicht will. Ich will A. nicht sehen, wissen, dass ich nicht gut genug sei, wissen, dass ich zerrissen sei..

Bis jetzt wurde ich nicht rueckfaellig! Kein Einsparen, keine Essanfaelle, kein Selbstverletzen, kein Rauchen, kein Taubsein, kein zu viel schlafen, kein selbst runtermachen, nichts!

Ich wollte die ganze Welt umarmen und tatsaechlich war ich heute (danach) deutlich offener. Ich fragte, eine Frau nach 50 Cent, weil ich nichts fuer den Einkaufswagen hatte, leider hatte sie nichts, aber hey? Ich hab sie einfach gefragt?! Ich singe und tanze, teilweise singe ich sogar einfach weiter, obwohl ich an Menschen vorbei laufe.. Eeeh, waaas?

Am liebsten wuerde ich es morgen schon wieder machen, aber das geht nicht.. Er sagte, noch nicht dann nehmen, wenn ich arbeite.. Und das muss ja wohl seine Gruende haben!

Also erst Samstags wieder, weil ich Donnerstags und Freitags arbeite.. Puh.. 20:06, soll ich nochmal raus gehen? Keine Ahnung.. Regen stoert mich an sich nicht.. Hmmmm..

Passt auf euch auf und bis bald oder die Tage?!

~ Paralyzed-soul🍦

~ Gedankensprudel

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I am here for…. 

~ 05.05.2020 – 20:32

Heute war ein ganz besonderer Tag.. Seitdem ich weiss, dass ich zu ihr fahren werde, bin ich super aufgeregt und nervoes. Es ist nicht so, dass ich O. zum ersten Mal sehen wuerde, wir haben schliesslich zusammen in der WG gewohnt.. Sie ging nach ungefaehr einem halben Jahr (Januar 2019) und ich blieb. Seitdem sie auszog, hatte ich sie nicht mehr gesehen bis heute! O. hat Geburtstag. Nicht nur deswegen war ich aufgeregt, sondern auch deshalb, weil dazwischen viel Zeit vergangen war. Unsere intime Fernbeziehung war dann eben doch etwas anderes, als sich mal persoenlich zu sehen. Ihr wirklich in die Augen zu sehen, sie zu beruehren, zu umarmen und mit ihr lachen. Fuer mich wurde diese Frau etwas unfassbar kostbares. Ich nehme sie nicht als selbstverstaendlich. Mit jedem Tag, versuche ich mindestens 1x bei ihr zu melden, selbst wenn mir das Tippen derartig schwerfallen wuerde, weil ich in meiner Trauer versinken wuerde. Ich liebte sie aus freien Stuecken, dafuer musste sie nichts tun. Sie musste einfach nur sein und ich haette alles, was ich brauchen wuerde von ihr. Wir verbrachten den Tag mit ihrer Schwester und ihrem Freund (der Schwester). Die Zweifel, die ich vorher hatte, verschwanden sofort ab dem Moment, indem mich ihre Schwester – T. abholte. Ich kannte sie nur fluechtig, wenn sie mal zu Besuch fuer O. da war damals, aber so richtig unterhalten hatte ich mich nicht mit ihr. O. hatte bereits so viel von mir erzaehlt und auch Fotos von mir gezeigt, was ich ruehrend fand.. Gab es sonst jemanden, der von mir so sprach? So waermend und liebevoll, als haette sie Angst, ich wuerde zerbrechen, sobald man mich fallen liess. Gleichzeitig sprach sie immer wieder davon, wie weise, reif und klug sie mich fand.. Und so viel mehr.. Mit jedem mal, festigten sich ihre Worte immer mehr in mein Herz. Fuer mich ist sie der einzige Mensch, der mich dazu verleitet Dinge zu hinterfragen, die mein Selbstbild betreffen. Ich meine, warum sah ich mich als jemanden, der keinen Wert hatte? Der faul, schwach und grob sei? Der jeden enttaeuschte und sich selbst als nicht gut genug betrachtete? Nur sie erreicht mich in diesem Sinne und bei ihr lernte ich zum ersten Mal einen Menschen kennen, dem es gut gehe in Anwesenheit eines anderen. Ich verstummte bei ihr nicht. Ich hatte keine Angst, keine Zweifel. Ich suchte nicht nach einem „Wo gehoere ich hin?“ Ich fragte mich nicht, ob ich zu viel sei oder gut genug sei.. Ich wusste und fuehlte einfach, dass ich gemocht wurde. Sowohl von O. als auch den beiden anderen, lieben Menschen. Ich wurde gemocht mit alldem, wer ich war und ich wusste nicht, welches Bild sie von mir hatten, aber es fuehlte sich wohlig und warm an. Ich wollte nicht gehen.. Ich wollte dieses Gefuehl festhalten und nicht sterben lassen.

Ich verabschiedete mich von ihnen mit einem laecheln und hoffte, dass wir uns schon bald wiedersehen wuerden. Kein Tag war so schoen, wie der heutige. Er war echt und klar und warm und fesselnd. Als ich dann im Zug sass bekam ich Angst. Wie lange wuerde mir dieses Gefuehl erhalten bleiben? Ich meine, ich kenne mich.. Sie kippte oft, es reichte eine schmerzhafte Erinnerung.. Und dann geschah es.. Als ich ausstieg, um umzusteigen, sah ich einen Mann in einer Uniform fuer die Army.. Und wie haette es anders sein sollen? Es erinnerte mich an T. Schlagartig. Ungewollt. Ohne Vorwarnung. Er sah kein bisschen aus wie T. und er strahlte auch nichts aehnliches aus.. Nur diese Uniform, die ich mit T. assoziierte.. Er war nicht in der Army.. Aber er sprach gerne darueber.. Ich sah die Leidenschaft in seinen Augen. Wir guckten auch manchmal Kriegsfilme zusammen. Auch hatte er mal jemanden aus der Army gezeichnet, glaube ich.. Ich dachte, mal sowas wahrgenommen zu haben, als er neben mir zeichnete, aber ich weiss es nicht mehr genau. Ich vermisste ihn, auch wenn ich es mir ungern eingestand.. Warum fehlt er mir? Er meldet sich nicht einmal.. Ich war ihm egal. Und ich hasste es.. Ich muss oft an ihn denken.. Vor allem an dieses laecheln. An unsere gemeinsame Zeit. An die Erste und Letzte Umarmung die von ihm kam.. Er fehlte mir so sehr, dass es schmerzte, wenn ich darueber schrieb, aber ich wollte ihn nicht vergessen.. Na ja, ich vergesse Menschen an sich nicht, aber T. ist jemand, den ich retten musste und auch jetzt wollte ich das, nur hatte es mir keiner mehr befohlen.. Ich wollte es.. Und ich wusste nicht, weswegen. Er braucht mich nicht. Und das sollte okay sein. Mich sollte das nicht traurig machen. „Du verdienst jemanden,…“ Ja, was verdiene ich eigentlich? Was stand mir denn zu? Ich gebe alles.. Doch auch ich hatte es satt diese Spiele zu spielen. Ich war nicht mehr bereit dafuer mich provozieren zu lassen, mich wie eine Marionette behandeln zu lassen. Ich war nicht mehr bereit dafuer, dass andere mir Schuld zuschoben, die nicht zu mir gehoerte. Und auch muss ich mir es nicht zu Herzen nehmen, wenn man ein Bild von mir hatte, welches gar nicht zu mir sprach. Ich wusste genau, dass ich nicht mit Gefuehlen spiele. Ich wusste genau, dass ich niemanden bewusst verletzen wuerde. Ich wusste genau, dass ich dieses Bild nicht aendern musste, weil es okay war. Mir war es ploetzlich egal, wie mich Menschen sahen. Was bedeutend ist, ist das die Menschen, die Interesse an mir hatten und mich liebten, egal auf welcher Art und Weise, ein Bild von mir hatten, welches positiv sei. Keines, der mich in Schubladen steckte oder mich auf etwas reduzierte oder mich als schlechten Menschen ansah. Aber Menschen, die mich so hinstellen, als haette ich nur schlechtes verdient, konnten weiterhin denken, was sie wollten. Ich muss mich nicht mehr damit auseinandersetzen, weil es schlicht weg gelogen war. Wen auch immer sie sahen, mich sahen sie nicht und ich hatte es satt mich zu rechtfertigen. Gleichzeitig hatte ich meine Gefuehle satt. Ich schrieb heute nicht aus Wut.. Wenn ich ueber sie schrieb, war ich gluecklich. Wenn ich ueber T. schrieb, wurde ich ganz leise und verzweifelt. Und wenn ich ueber Menschen schrieb, die in mir was auch immer sahen, war ich gleichgueltig. Die mir Dinge wuenschten, die ich nicht mal dann jemanden wuenschen wuerde, wenn purer Hass in mir praesent waere.. Aber jeder ist anders. Und ich hatte Hunger nachdem Leben, den echten Leben.

PS: Lasst gerne eure Gedanken und Gefuehle in den Kommentaren da.

~ Paralyzed-soul🌹

~ Lebe fuer dich!

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~ Bist du gluecklich?

Sonntag, der 3te Mai. 2020 – 12:37.

Ich wollte schon vor einigen Tagen einen Blogeintrag verfassen, aber die Worte blieben mir im Hals stecken, weswegen ich erst jetzt einen zweiten Versuch starte.

Wie verlief die Woche?:

An einigen Tagen war ich tagsueber so muede, sodass ich mich fragte, woher diese Muedigkeit ploetzlich komme. Liegt es an der Erhoehung der Tabletten? War ich emotional so muede, sodass sich mein Koerper den Schlaf geholt hatte? Oder machte mich mein Zustand derartig muede? Ich hatte es satt sich rechtfertigen zu muessen. Ich hatte es satt zu schlucken und alles ueber mich ergehen zu lassen. Ich hatte es satt, die „schuechterne“, „leise“, „verschlossene“ Yaren zu sein.. Denn diese wollte ich nie sein und doch wuerde mich die Mehrheit genauso beschreiben, es war von klein auf so und hatte sich bis jetzt wohl nie geaendert. Jedoch merkte ich, dass ich mich veraendert habe, auch wenn ich keine positive Rueckmeldung bekam. „Du hast dich veraendert!“ „Was ist mit dir passiert?“ „Sei nicht so frech!“ Natuerlich verletzte mich das immens und diese Saetze kreisten staendig in meinem Kopf herum, was mich nicht wundert. Ich habe so viel im Kopf und trage so viel in meinem Herzen, dass es mich langsam wunderte, wie ich ueberhaupt noch stehen konnte. Doch heute fuehlt sich irgendwas anders an. Wenn ich mich so frage, wer ich sein moechte, was mich ausmachen solle, kommt folgendes dabei raus:

Ich moechte zu mir und meiner Meinung stehen! Ich moechte frei, unabhaengig und ehrlich sein, egal wie „unangebracht“ die Wahrheit sein koennte! Ich moechte selbstbewusst sein, was auch bedeutet mir nicht mehr alles gefallen zu lassen und ich muss mich auch nicht stetig fuegen, nur weil ich niemanden verletzen moechte! Das gehoert naemlich dazu. Warum durften sich andere das Recht nehmen mit meinen Gefuehlen zu spielen und mir Wunden zuzufuegen, waehrend ich mich nicht wehren darf?! Also fing ich an eine Liste zu erstellen, die verdammt gnadenlos war und augh nicht nett war, ganz und gar nicht – quasi das Gegenteil von dem, wie man mich eben kennt oder glaubte mich zu kennen. Ich fing an Wut zu entwickeln und irgendwie war es okay. Ich meine, jeder Mensch besitzt Wut und dieses Gefuehl ist verdammt bedeutend! Wie konnte ich all die Zeit dieses Gefuehl ignorieren, ablehnen und in einem Tresor lagern, indem nicht einmal ich den Pin kannte? Man konnte ausnahmslos alles mit mir machen, ohne Grenzen gezogen zu haben und ich habe es satt! Die Liste fing jeweils mit zwei Worten an, dahinter verzierte ein Name diese Worte und verdammte scheisse, meine Familie wuerde mich dafuer umbringen, wenn sie wuessten, was ich da auf Papier brachte.

„F*ck dich, J.“

„F*ck dich, F.“ und so weiter. Zu den Namen wuerden noch Begruendungen kommen, weshalb ich so denke, wie ich denke. Ungelogen bis jetzt standen da 18 Namen und ich liess es nicht zu ein schlechtes Gewissen deswegen zu haben, denn ich bin wuetend. So wuetend, wie ich es noch nie erfahren habe, noch nie gespuert habe. Und wie gesagt, es war okay.. Zum ersten Mal mochte ich etwas an mir, was mich zuzrzeit irgendwie fuellte. All die Gefuehle, die ich sonst habe, neben der Wut, machten mich einfach nur kaputt. Ich verfluchte meine Sensibilitaet, mein Willen andere zu retten, um selbst dabei zu sterben, mein schlechtes Gewissen, obwohl ich nichts falsch gemacht habe, keine Schuld trage und meine ganzen Gedanken, die mich innerlich mehr oder mehr zerrissen. Ich male mir oft aus, wie es waere, waere sie in meinem Leben, also so richtig! Sodass ich sie beruehren und in ihre Augen gucken konnte! Ich werde nie erfahren, was sie fuer eine Augenfarbe haette und welchen Inhalt sie fuellten. Aber ich kann es mir vorstellen! Ich glaube, sie waeren dunkler als meine, sowie ihre Haare.. Sie waeren fast schon schwarz, meine waren eher Mittelbraun. Ihre Augen stellte ich mir gross vor, gefuellt mit einem tiefen blau, gemischt mit etwas dunkelgruen und gelbe Streifen, sowie ich sie habe. Sie haette lange, dicke Wimpern, tiefschwarz. Ihre Augenbrauen waeren genauso dick, wie meine, jedoch dunkler, was ihr Gesicht perfekt verzieren wuerde. Ihre Gesichtsform waere vielleicht etwas rundlich, ihre Wangenknochen wuerde man eher sehen, als bei mir und sie haette mehr Mutermale im Gesicht, mal groesser, mal kleiner. Ihre Haut waere perfekt, obwohl sie genauso sehr auf Suessigkeiten stand, wie ich. Sie wuerde blass aussehen, aber nicht auf eine ungesunde Art und Weise. Ihre Nase waere nicht so stups, wie meine und ihre Lippen waeren voller und haetten mehr Farbe. Sie waere groesser als ich, jedoch genauso zierlich. Sie wuerde oefter als ich laecheln, viel oefter und ich wuerde sie dafuer bewundern. Sie waere gefasster und wuerde sich nicht so leicht aus dem Konzept bringen lassen. Sie waere stark, so stark, als haette sie vor nichts Angst. Sie wuerde meine Hand halten und sich niemals zugestehen, dass sie mich stetig hochziehe, waehrend ich am fallen bin. Sie waere zu stolz darauf und wuerde nicht wollen, dass ich mich als „schwaecheren“ Part fuehlen wuerde. So wuerde sie jedoch nicht denken. Sie wuerde es nicht als schwach beschreiben, eher viel mehr als „zierlich“ oder „zerbrechlich“, was keineswegs negativ gemeint waere. Waere sie an meiner Seite, waere ich nicht so depressiv geworden. Irgendwie bin ich ueberzeugt davon, dass alles in mir ganz anders verlaufen waere, waere sie anwesend gewesen. Ich weiss, dass sie mich liebt, aber ich glaube ich brach ihr jedesmal das Herz, wenn meines gebrochen wurde. Wenn ich mir Leid zufuegte, litt sie auch, was ich jedoch nicht wahrhaben wollte und moechte. Ich bin es mir schuldig fuer mich zuleben, sagte O. Ich bin es mir schuldig und O. und ihr! 2 Menschen, die zu mir gehoerten, die ich abgoettisch liebte. Mir wurde so vieles im Leben genommen, aber diese 2 Menschen haben mir etwas gegeben, was mir kein Mensch der Welt nehmen konnte! Ich behuete es, wie einen Schatz, der tief begraben in meiner Seele war. Und aus irgendeinem Grund fuehle ich zum ersten Mal, dass ich leben moechte – FUER MICH. Ich moechte essen fuer mich.. Und mich mitteilen fuer mich. Ich moechte wuetend sein fuer mich und weinen fuer mich. Ich moechte mich stetig weiter entwickeln fuer mich, auch wenn das bedeutete negative Rueckmeldung zu erhalten oder gar als Menschen dargestellt zu werden, der egoistisch sei oder faul oder grob oder dumm. Was auch immer. Ich moechte leben. Und ich moechte auch dafuer das ertragen und aushalten, was ich sonst vermieden habe. Ich hab absolut keine Ahnung, wie mein Leben verlaufen wird die naechsten Monate. Werde ich diese Ausbildung anfangen? Ich meine 4 Monate. Wie sollte ich in dieser Zeit stabil werden und mich belastbar genug fuehlen, um dies durchzuziehen und auch Spass zu haben?! Allein der Gedanke daran, laesst mich zittern.

PS: Lasst gerne eure Gedanken und Gefuehle zu diesem Beitrag in den Kommentaren da, lese es mir unglaublich gerne durch!

~ Paralyzed-soul🖕

~ Essen ist meine Droge

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~..Aber irgendwas ist da.. 

Ein Dialog in meinem Kopf zu fuehren mit meiner Therapeutin, die schon lange nicht mehr fuer mich zustaendig ist.. Ist irgendwie hilfreich. Wenn ich mir so ansehe, was ich zwischen meinen Worten aufgeschrieben habe und was Fr. M vielleicht erwidern wuerde, regt es mich dazu an zu hinterfragen, warum gewisse Gefuehle und Gedanken hochkommen. Ich versuchte es wieder und irgendwann musste ich eine Pause machen, weil mir so uebel wurde, dass ich mich uebergeben musste.. Ich ging den Klinikaufenthalt letzten Jahres wieder durch.. Die Ereignisse zwischen T. und mir.. Wieder und wieder fing ich an neu anzuknuepfen (auf Papier).. Aus irgendeinem Grund war es genauso nervenaufreibend, wie als wuerden wir im realen gegenueber sitzen..

All diese Fragen, setzten mir sehr zu und irgendwie stimmt es mich heftig traurig, dass ich mit Fr. M nicht wirklich reden konnte. Jede Woche 50min lang.. Fuer mich eine sehr kurze Zeit, weil 50min, indem ich mein Herz ausschuettete, deutlich zu wenig waren.. Jedoch setze ich halt dann naechste Woche an. Manchmal begann ich da, wo ich aufhoerte und manchmal setzte ich ein anderes Thema zum Sprechen an. Aber innerlich ging es im Grossen und Ganzen immer darueber, warum ich mich so verhalte, wie ich mich verhalte.. Verhaltenstherapie war zwar die, die am sinnvollsten war und ist, jedoch war der Drang in alte Muster zu fallen, irgendwie immer wieder da.. Und aus irgendeinem Grund war es mir oft, zu oft, einfach egal, was ich tat. Man sollte glauben, dass jeder aus Fehlern lernen wuerde, aber Hand auf’s Herz, wann hätte ich es schon anders gemacht? Hatte ich mein Essverhalten einigermassen im Griff, fing ich wieder an mich selbstzuverletzen. Hoerte ich damit auf, erbrach ich umso oefter.. Hoerte das auf, fing alles wieder von vorne an oder ich suchte mir ein anderes Ventil, indem ich uebertreiben konnte.

Rauchen

Nicht essen bis kaum

Erbrechen

Essanfaelle

Und fasten

Sport

Viel zu viel schlafen

Viel zu wenig schlafen

Medikamente nicht mehr nehmen

Gruebeln

Und noch mehr gruebeln

Selbstverletzen

Mich selbst niedermachen

Flashbacks

Und das Beduerfnis reden wollen. Soviel, dass ich das Gefuehl haette, mir wuerde kein Wort mehr einfallen und verstummen. 

Ich hab Hunger.. Und mir fallen die Augen zu, obwohl ich hier draussen in der Sonne sitze. Aber ich hab kein Geld, um mir was zu kaufen.. 

Selbst wenn, waere ich mir nicht einmal sicher, ob ich mir was holen werde..

Essen ist meine Droge..

Wie ein Heroinabhaengiger, weiss ich, dass ich unbedingt aufhoeren sollte, aber ich tat es nicht. Und warum? Weil ich abhaengig bin.. Weil da ein Teil in mir ist, der ueberzeugt davon ist, es zu brauchen. Wo sollte sonst der ganze Schmerz hin? Die Wut, die ich damals in mir gesehen habe und jetzt wieder erlischte.. Gott, was wuerde ich tun, um wieder Wut zu zeigen, um es herauszulassen, um vor Wut Traenen in den Augen zu haben.. Auf diesen beschissenen Boxsack einzuschlagen bis mir meine Kehle brennt und meine Kicks immer schwaecher werden. Und trotzdem machst du weiter, weil da noch so viel unausgesprochenes ist, weil du dich an niemanden wenden kannst, aus Angst zu viel zu sein.. Und du klickst und schlaegst und schwitzt und steckst all das hinein, wovon du dachtest, es existiere nicht. Heilige Scheisse, siehst du nicht, was da in dir ist? Aus deiner Wut heraus koenntest du dich umdrehen und loslassen! Aus deiner Wut heraus, koenntest du zu dir stehen und nie wieder etwas zurueckhalten, was du eigentlich tun oder sagen willst! Aus deiner Wut heraus, bist du trotzdem die Yaren, die intensiv empfindet, die liebt und hasst, die vertraut und misstraut, die das Gute in anderen sieht, obwohl sie dein Herz vielleicht nur rausreissen wollen, damit du leidest, blutest und nicht mehr aufstehen kannst. Aber weisst du, was? Yaren? Weisst du, was? Deine Wut wird niemanden wehtun und selbst wenn, es werden Menschen aushalten, schliesslich hast du es auch stetig ueber dich ergehen lassen. Der Unterschied? Die Menschen, ziehen sich nicht zurueck, die meistens jedenfalls, die Menschen sagen dir in’s Gesicht, was sie von deiner Wut halten! Vielleicht reagieren sie genauso mit Wut oder Verstaendnis oder aber sie sagen dir, wie dumm und sinnlos das alles klingt, was in dir sei. Aber, und das ist das, woran du dich festhalten sollst, deine Gefuehle sind berechtigt! Egal, wie sinnlos, dumm oder aehnliches etwas fuer andere klingen mag, fuer dich ist es Realitaet, wichtig und echt. Deshalb sei wuetend auf alles und jeden, aber gib dir selbst eine Chance! Du gabst jedem eine Chance, die das eigentlich gar nicht verdient haetten, ausser die selbst.. Und du, hast es verdient, mehr als jeder andere.

Was war gerade passiert? Hab ich mich selbst ermutigt? War ich nett zu mir? 

Keine Ahnung..

Donnerstags hatte ich mit meiner alten Therapeutin telefoniert. Ich bat um ihre Hilfe, weil sie mich noch besser kenne, als meine aktuellen Therapeuten und ich mich bei Fr. M wohl fuehle. Ich hatte so viel zu sagen, aber es kam nicht im Ansatz dazu all das loszuwerden. Nach 15min war dieses Telefonat dann auch schon vorbei.. Sie bat mich darum es auch meinen aktuellen Therapeuten zu erzaehlen, es sei sehr, sehr wichtig und ich solle mir Hilfe holen von Menschen, die mich verstehen. Also rief ich Fr. D an aus der IGV, aber sie ging nicht ran.. Ploetzlich fror es mich und ich setzte mich auf den Boden in die Sonne..

Was war los mit mir?

Und auf einmal war es da.. Ich war taub.. Mehr als das.. Ich war..paralysiert, sowie damals.. Gott, wach auf.. Wach auf.. Aber ich ruehrte mich nicht.. Jegliche Energie entwich meinen Koerper und mein Geist war nicht stark genug, um meinen Koerper zu signalisieren, dass er nach Hause solle.. Noch 20min.. Ich muss dann arbeiten.. Aber ich sass nur vor dem Supermarkt, etwas weiter entfernt und konnte nur noch sehen, wie mir die Traenen die Wangen herunter flossen.

Ich rief M. an, sie solle mich bitte abholen und meldete mich von der Arbeit ab.. Unangenehm..

Sie fuhr los..

Fr. D rief zurueck und sie merkte sofort, wie schlecht es mir gehe.. Ich erklaere ihr, dass ich glaubte, es liege an meinem Essverhalten. Mein Koerper reagierte und ich nahm es wahr.. Nicht so wie damals.. Da war mir alles einfach egal..

Aber jetzt, wollte ich nichts sehnlicher, als mich naehren..

2 Fragten mich, ob alles okay sei. Ich realisierte nicht wirklich, was diese fremden Menschen von mir wollten, aber anscheinend sah man mir an, dass irgendwas nicht stimme. Ich nickte nur und versuchte zu laecheln. Keine Ahnung, ob es mir gelang. Dann war M. Da und sie fragte mich, was los sei.. Ich sehe sehr blass aus.. „Nichts, ich muss nur etwas essen, dann geht es schon wieder.“ Also Assen wir etwas und ich war dankbar.. Ich versuchte meine Gedanken wegzuschieben, was ich da gerade alles zu mir nahm, was auch irgendwo funktionierte.. Schliesslich ass ich und behielt es drin. Zuhause angekommen, war ich erstmal eingeschlafen, vor lauter Erschoepfung.. Und auch diesmal sagte ich, ich lerne daraus, morgen und die Tage und Monate danach, werden ich essen, egal, wie ich mich fuehle..

Jetzt sitze ich da, nuechtern und wuenschte, ich koennte Buffets verschlingen! Aber ich glaube, ich laufe jetzt nach Hause und esse erstmal etwas.

Die Arbeit stimmte mich noch immer traurig.. A. War so weit entfernt, emotional, was ja auch nicht haette anders sein sollen, aber ich sehnte mich wohl nach einem Gefuehl gesehen zu werden, als waere ich besonders.. Fuer irgendjemanden.. Und T. war wieder sehr praesent in meinem Kopf.. Wie er sich wohl fuehle? Ist er noch in der Klinik? Wo ist er gerade? Er wuerde keine Sekunde an mich denken.. Er wuerde nicht wissen, wie sehr mich das alles zereisse.. Wie sehr ich da sein wollte, fuer einen Menschen, der mich nicht braucht.. Vielleicht war ich nur Zeitvertreib? Jemand, der alles getan haette, damit er gluecklich ist oder wenigstens laechelt. Doch kein Geld der Welt und kein Gespraech und keine Unternehmungen, wuerden mein Herz befrieden, indem ich ihm all das gab oder angeboten hatte.. Ich brauchte und wollte mehr, aber ich wurde nie schlau aus ihm.. Und genau das, machte und macht mich ganz verrueckt..

Ich gehe etwas essen.. 

~ Paralyzed-soul🖕